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Gute Vorsätze einhalten / allgemein Ziele besser erreichen

16.01.2017 um 14:19

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr fallen oft schon in den ersten beiden Tagen des neuen Jahres dem Alltag zum Opfer.

Das liegt oft noch nicht mal an der mangelnden Willenskraft.

Die Hauptgründe, warum wir mit schöner Regelmäßigkeit an unseren Neujahrsvorhaben scheitern, sind fehlende Anreize von außen und unmethodisches Vorgehen.

Die Ziele werden zu hoch gesteckt, sind ungenau formuliert und das eigene Umfeld wird nicht oder zu wenig eingebunden (Rauchen aufgeben klappt zum Beispiel besser, wenn die Freunde einem keine mehr Kippe anbieten).

Ein schwacher Moment reicht sonst meist, um das Ergebnis von Monaten der Mühen zunichte zu machen. Ein Ziel allein ist eben noch kein Plan.


1. Machen Sie auf Ihren schwammigen Wünschen einfach Smarte Ziele!

• S = spezifisch
• M = messbar
• A = ausführbar
• R = realistisch
• T = terminiert ist.

Dem Wunsch „Ich will (im neuen Jahr) mehr Sport machen“ fehlt alles außer dem Startpunkt. Welcher Sport, wie oft, welches Ziel soll erreicht werden sind die offenen Fragen.

Besser: "Ich laufe dreimal die Woche 20 Minuten und im September einen Stadtlauf." Dieses Ziel ist konkret, hat einen definierten Endpunkt, der Erfolg ist messbar, die Umsetzung realistisch!


2. Wenn-Dann-Regeln aufstellen
Des Weiteren hat es sich bewährt, sogenannte "Wenn-Dann-Regeln" aufzustellen. Um eine gewünschte Handlung zu etablieren, koppelt man sie an eine konkrete Situation: "Wenn ich nachhause komme gehe ich 20 Minuten joggen." Durch die Verknüpfung von Situation (Heimkommen) und Handlung (joggen gehen) wird das gewünschte Verhalten dauerhaft gefestigt, denn beständiges Wiederholen hilft bei der Bildung von Gewohnheiten.


3. Belohnungssystem schaffen
Belohnungen sind äußere Anreize, die uns darin bestärken, an unseren Zielen noch beharrlicher dranzubleiben. Konsequenz ist dabei das A und O. Die Belohnung sollte nur erfolgen, wenn man das Vorhaben tatsächlich umsetzt: "Wenn ich joggen war, gehe ich ins Kino." Nicht: "Ich gehe sowieso ins Kino."

Selbst das Gegenteil einer Belohnung, wie beispielsweise ein drohender Verlust, kann motivierend wirken: Wer kennt sie nicht, die kleinen Wetten unter Freunden, wo es um eine seltene Sammelkarte oder einfach nur die Ehre geht. Alles hilft, was zusätzlich motiviert.


4. Ziele öffentlich machen
Freunde und Bekannte in die eigenen Pläne einzuweihen, ist eine besonders wirksame Methode, sein Ziel scharf zu schalten. Das steigert das Gefühl der inneren Verpflichtung und macht das Vorhaben erst verbindlich. Meist zeigt sich hier, wie ernst wir es mit unseren Zielen meinen.

Ein erster und wichtiger Anhaltspunkt ist es deshalb, sich bewusst zu machen, wie vielen und welchen Personen man das Ziel überhaupt anvertrauen würde. Gemeinsam mit Freunden die eigenen Vorsätze zu diskutieren schützt zudem davor, unrealistischen Zielsetzungen aufzuliegen.


5. Verbündete suchen
Die meisten Hürden lassen sich einfacher meistern, wenn man sich gegenseitig unterstützt. Die Gruppendynamik wirkt motivierend bei aufkommenden Unlustgefühlen. Deshalb die Empfehlung: Gleichgesinnte suchen, am besten so früh wie möglich! Idealerweise verfolgen alle dasselbe Ziel.

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