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Sonnecreme selbst herstellen.

15.07.2015 um 11:51

Für alle die Chemie in der Sonnencreme nicht mögen, gibt es hier die Lösung.

Für alle die Chemie in der Sonnencreme nicht mögen, gibt es hier die Lösung.

Sonnenschutz muss nicht immer sein. Denn die Bildung von Vitamin D in der Haut ist nur dann ungestört möglich, wenn wir nicht mit Sonnenmilch eingecremt sind. Die Zeit, um ausreichend Vitamin D zu bilden, ist kurz. Im Sommer genügen bereits 15 bis 30 Minuten – je nach Sonnenstand und Hautfarbe.
Doch übertreiben sollte man es auf keinen Fall und rechtzeitig für Sonnenschutz sorgen – nämlich nach der Vitamin-D-Aufnahme. Andernfalls drohen Sonnenbrand und gestresste Haut, die schneller altert.
Für Ihre selbst gemachte Sonnencreme benötigen Sie die folgenden Mengen sowie einen Mund-Nasen-Schutz (Staubmaske aus Papier) aus dem Baumarkt:
• Kokosöl mit natürlichem LSF von 7, das gleichzeitig die Haut vor Bakterien, Pilzen und bis zu einem gewissen Grad auch vor Ungeziefer wie Zecken schützt
• Sheabutter mit natürlichem LSF von 4
• Jojobaöl pflegt und nährt die Haut
• Ätherische Öle verleihen Ihrer Sonnencreme einen guten Duft. Die Zugabe von ätherischen Ölen kann ausserdem den Sonnenschutz noch zusätzlich leicht unterstützen. So liefert Eukalyptusöl einen LSF von 2,5 und Lavendelöl einen LSF von 5,5. Doch sind die zugegebenen Mengen der ätherischen Öle natürlich sehr gering, weshalb auch die Wirkung nicht überragend ist. Wenn man jedoch bedenkt, dass ätherische Zitrusöle – die keinesfalls für Sonnenschutzcremes verwendet werden sollen – die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, wird klar, dass es überaus wichtig ist, nur die richtigen ätherischen Öle für die Sonnencreme zu verwenden.
• Vitamin-E-Öl nährt die Haut, schenkt ihr Feuchtigkeit und schützt sie vor freien Radikalen. Gleichzeitig wirkt Vitamin E als natürliches Konservierungsmittel, damit Ihre selbst gemachte Sonnencreme nicht zu schnell verdirbt.
• Zinkoxid (non nano) ist ein UV-Filter, der UVA- und UVB-Strahlung absorbiert und von der Haut fernhält. "Non nano" bedeutet, dass die Zinkoxidpartikel grösser als 330 nm sind und nicht durch die Hautporen in den Körper gelangen können, sondern aussen auf der Hautoberfläche bleiben und dort ihrem Job – dem Sonnenschutz – nachgehen.

Zutaten
• 30 ml Kokosöl
• 24 ml Sheabutter
• 3 ml Jojobaöl
• 3 ml Vitamin-E-Öl
• 30 Tropfen ätherische Öle (100 %), z. B. 15 Tropfen Lavendelöl und 15 Tropfen Eukalyptusöl oder auch nur 10 Tropfen Eukalyptusöl und dazu noch 5 Tropfen Minzöl
• Zinkoxidpulver je nach gewünschtem LSF
• Für LSF 2 bis 5 5 % Zinkoxid
• Für LSF 6 bis 11 10 % Zinkoxid
• Für LSF 12 – 19 15 % Zinkoxid
• Für LSF 20 und höher 20 % Zinkoxid


Zubereitung
Geben Sie Kokosöl, Sheabutter und Jojobaöl ins warme Wasserbad. Erhitzen Sie das Wasser vorsichtig, bis Kokosöl und Sheabutter geschmolzen sind und nehmen Sie die Öle aus dem Wasserbad. Lassen Sie die Öle etwas abkühlen.
Legen Sie die Staubmaske an, um den Zinkoxidstaub nicht einzuatmen, messen Sie das Zinkoxid ab und geben Sie es gemeinsam mit dem Vitamin-E-Öl und den ätherischen Ölen zum Ölmix. Rühren Sie alles gut unter, füllen Sie Ihre Sonnenschutzlotion in ein Dunkelglasgefäss oder einen Cremetiegel und lagern Sie sie im Kühlschrank.
Die Sonnencreme hält etwa 6 Monate, wenn sie kühl und dunkel gelagert wird. Wenn Sie die Sonnencreme mit ins Freibad oder an den Strand nehmen, achten Sie auf dunkle Aufbewahrung und stellen Sie sie über Nacht wieder in den Kühlschrank.
Verwenden Sie die Sonnencreme genau wie andere Sonnencremes auch. Tragen Sie sie mehrmals täglich auf, umso häufiger, wenn Sie zwischendurch ins Wasser gehen oder stark geschwitzt haben.

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