Gesundheits News

Dem Völlegefühl entgegen wirken

22.12.2014 um 11:06

Weihnachten ist die Zeit des guten und reichlichen Essens. Wir zeigen Ihnen wie Sie dem "Völlegefühl" entgegenwirken.

Es ist völlig normal, dass auch ein gesunder Mensch als Reaktion auf eine allzu üppigen Mahlzeit, die den Magen überlastet, ein Völlegefühl entwickelt. Vor allem sehr fetthaltige Lebensmittel, stark gesüßte und blähende Speisen wie Hülsenfrüchte und verschiedene Kohlsorten können für ein Völlegefühl und weitere Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verantwortlich sein.
Durch die Sinneseindrücke, die wir beim Anblick, Geruch und Geschmack der Speise aufnehmen, wird über den Vagusnerv die Magensaftproduktion frühzeitig in Gang gesetzt. Dabei haben vor allem bitterere Geschmacksnoten, die sich auf unserer Zunge ausbreiten, einen anregenden Effekt. Entsprechende Kräutermischungen, die als Granulat zubereitet sind, brauchen deshalb zur Verdauungsförderung kurz vor dem Essen lediglich etwa eine Minute lang gekaut werden. Es ist nicht notwendig (aber auch nicht abträglich), den bitteren Brei zu schlucken. Bittere Schnäpse werden als Verdauungshilfe dagegen meist nach der Mahlzeit gereicht.
Beinahe jeder Küchenschrank hält das eine oder andere Gewürz bereit, mit dem die Verdauung wirkungsvoll angeregt werden kann. Gewürze können täglich in den Speiseplan eingebaut werden. Anis, Nelken, Ingwer und Kardamom steigern den Appetit und die Produktion der Verdauungssäfte. Sie können beim Backen, in Suppen, Saucen sowie bei der Herstellung von Getränken verwendet werden.
Fenchel, Kümmel, Koriander und Knoblauch zeichnen sich besonders durch ihren blähungsvorbeugenden Effekt aus. Weniger bekannt ist im Allgemeinen die verdauungsanregende Wirkung von Basilikum, Thymian, Wacholder, Rosmarin, Liebstöckel, Oregano und Majoran.

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