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Abwehrkräfte für den Herbst stärken

27.08.2013 um 11:54

Jetzt beginnt wieder die Hustensaison: Alles keucht und schneuzt, Millliarden Viren und Bakterien fliegen...

Jetzt beginnt wieder die Hustensaison: Alles keucht und schneuzt, Millliarden Viren und Bakterien fliegen durch die Luft. Die Ansteckungsgefahr wächst. Unser Immunsystem wird durch feuchte Kälte und Nebel geschwächt. Wie Sie diesen Ärger vermeiden können, was Sie gegen die Erkältung und Grippe tun können.

Leider heißt es in diesen Tagen Abschied nehmen vom Sommer, der in manchen Teilen Deutschland viel zu kurz war. Die Tage werden in rasantem Tempo wieder kürzer. Wir müssen dann morgens wieder im Dunklen aus dem Haus und kommen am späten Nachmittag ebenfalls bei Dunkelheit zurück. Die Temperaturen sinken. Wir müssen uns warm anziehen. Und das wahre Problem: Rund um uns sind bereits wieder viele Menschen erkältet, schneuzen, husten und niesen.

Zu trockene Luft schwächt Immunsystem

Man steckt sich im Herbst leicht an, weil in beheizten Räumen wieder trockene Luft herrscht. Diese trocknet die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhäute aus. Und damit können sich dort Viren und Bakterien prächtig und schnell vermehren. Aber auch Nässe und feuchter Nebel schwächen ganz gehörig unser Immunsystem.

Was kann nun jeder von uns tun, um die körpereigenen Abwehrkräfte sosehr zu stärken, daß es möglich ist, gesund und vital durch den Herbst zu gehen? Ich habe für Sie ein spezielles Programm zusammengestellt, das Sie beachten sollten.

Bemühen Sie sich, einmal am Tag vom ganzen Herzen zu lachen. Humor und gute Laune stärken das Immunsystem, weil sich im Gehirn viele Glückshormone gebildet haben. Das macht stark gegen schlechte Herbst-Stimmung und gegen Infektionen.

Viel trinken und sport treiben

Achten Sie darauf, daß die Verdauung funktioniert. Die Darmflora, die Welt der positiven, schützenden Darm-Bakterien ist eine wesentliche Basis für die Immunkraft. 70 Prozent der Abwehrkräfte werden im Darm gebildet und stabilisiert. Daher sollte man speziell auf dem Weg durch den Herbst nicht zu viel, nicht zu üppig, nicht zu fett und nicht zu süß essen. Das bedeutet: mehr Obst und Gemüse, am besten vollreif aus der Region. Damit tankt man viele Vitalstoffe. Und konsumieren Sie jeden Morgen einen Becher Naturjoghurt.

Trinken Sie jeden Tag auch in der kühlen Jahreszeit 2 Liter Wasser und treiben Sie bequemen Sport. Auf diese Weise können Giftstoffe und Stoffwechsel-Schadstoffe schneller aus dem Körper abtransportiert werden. Und das hilft wieder dem Immunsystem. Man muß nur eines bedenken: Patienten mit Nieren- und Herz-Problemen müssen die Wassermenge, die sie trinken dürfen, mit dem Arzt absprechen.

Wenn Sie viel Streß und Ärger haben, wenn Sie viel Süßes und viel Fleisch essen, viel Kaffee trinken, dann sind Sie mit ziemlicher Sicherheit übersäuert. Das ist schlecht fürs Immunsystem. Daher macht es Sinn, im Laufe des Herbstes, eine 14-Tage-Kur mit Basenpulver ( Apotheke) zu machen. Man nimmt Mikronährstoffe - Mineralstoffe und Spurenelemente - zu sich, und diese fördern den Abbau von Säuren. In einem gesunden, starken Körper sollten die Basen etwa 70 Prozent, die Säuren bloß 30 Prozent ausmachen. In unserem modernen Alltag ist es meist umgekehrt.

Sauna regt die Abwehrkräfte an

Wenn Sie hohe Temperaturen vertragen, dann ist es ratsam, im Herbst regelmäßig in die Sauna zu gehen. Da werden Kreislauf, Stoffwechsel und Abwehrsystem angeregt. Der Körper kann auf Dauer besser seinen Wärme-Haushalt regulieren. Wer die Sauna-Hitze nicht gut verträgt und dennoch mit Schwitzen sein Immunsystem stärken möchte, der sollte besser eine Infrarot-Kabine aufsuchen, wo die Temperaturen nicht über 40 Grad Celsius gehen.

Man kann sich aber auch im Badezimmer daheim abhärten: mit Wechsel-Duschen. Dabei ist wichtig, daß man immer mit einer kurzen, kalten Dusche endet.

Sehr bewährt für Vitalität und Gesundheit im Herbst haben sich Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp. Die klassische Anwendung ist das Wassertreten. Man läßt in die Bade-oder Duschwanne kaltes Wasser etwa 30 Zentimeter hoch ein und geht zwischen 20 und 60 Sekunden darin im Storchenschritt umher. Danach werden die Füße gut abgetrocknet. Man zieht Wollsocken an und läuft 30 Minuten damit in der Wohnung umher. Das fördert die Durchblutung der Füße. Und warme Füße stärken das Immun-System.

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