Gesundheits News

Allergien im Winter

23.01.2013 um 12:55

Viele Allergiker atmen jetzt langsam auf: Mit dem starken Allergie-Auslöser Ambrosia ist die klassische Pollen- und Allergiesaison beendet. Die Ambrosia-Pflanze, die in immer mehr...

Viele Allergiker atmen jetzt langsam auf: Mit dem starken Allergie-Auslöser Ambrosio ist die klassische Pollen- und Allergiesaison beendet. Die Ambrosia-Pflanze, die in immer mehr Gebieten zur Unkraut-Plage wird, verlängert die Allergiesaison bis Ende Oktober. Die ersten Pollen sind dann erst wieder ab Februar (Hasel) unterwegs. Zu den Monaten mit der stärksten Pollenbelastung gehören Mai und Juni. Der Winter ist keine klassische Allergiesaison – aber auch in der kalten Jahreszeit sind wir von Allergieauslösern umgeben. Besonders in der Wohnung.

Die neue Winterallergie

Als Winterallergie wird die Hausstaubmilbenallergie bezeichnet. Allergiker reagieren sensibel auf den Kot von Hausstaubmilben, die sich bevorzugt in Teppichen, Matratzen und feuchtwarmen Bädern einnisten. In den Wintermonaten werden die Räume wieder beheizt, Staub wird aufgewirbelt, feuchte Luft begünstigt Schimmel und Hausstaubmilben. Auch im Winter müssen die Räume daher ausreichend belüftet werden. Wichtig ist eine effektive Stoßlüftung – an geklappte Fenster bringen keinen Luftaustausch.

Pollen auch im Winter?

In besonders milden Wintern lassen sich die Pollen als Allergieauslöser manchmal nicht ausbremsen. Die Natur kommt nicht zur Ruhe und wirbelt den Pollenflugkalender durcheinander. Die Folge: Schon im Januar sind die ersten Pollen unterwegs.

Ambrosia-Pflanzen nicht anlocken

Im frostigen Winter füttern viele Menschen die Vögel oder hängen ein Vogelhaus auf. Leider gelangt über verunreinigtes Vogelfutter aber der Allergiker-Schreck Ambrosia in Gärten und auf Grundstücke. Das Unkraut verbreitet sich schnell und gehört zu den stärksten Allergieauslösern. Empfehlenswert ist der gezielte Kauf Ambrosia-freier Futtersorten.

Weihnachtliche Allergieauslöser

Es duftet so herrlich nach Kerze? Duftkerzen können unter Umständen für dicke Luft sorgen und bei einigen Menschen Allergien auslösen. Auch Tannenbäume (Harz-Allergie), Nüsse und Zutaten für Weihnachtsgebäck können ein Allergieauslöser sein. Allergiker sollten sich den Spaß an der kalten Jahreszeit und am beschaulichen Fest aber trotzdem nicht vermiesen lassen. Im Notfall muss eben ein künstlicher Baum herhalten. Auch die Zutatenliste von Gebäck kann an Allergiker angepasst werden.

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